In Trägerschaft des DRK existieren inzwischen 17 Mehrgenerationenhäuser. Im Mittelpunkt des Werkstattgesprächs stand der intensive Wissenstransfer über die Herausforderungen generationsübergreifender Angebote, sowie eine Vernetzung der DRK Häuser untereinander. Hierbei sollten insbesondere das vielfältige Erfahrungswissen und die Potentiale aller Generationen genutzt werden, um soziokulturelles Leben zu aktivieren. Die Zusammenarbeit zwischen Haupt- und Ehrenamt, haushaltsnahe Dienstleistungen, Kooperationen mit regionalen Wirtschaftsunternehmen und nicht zuletzt immer wieder die Orientierung der Angebote am Bedarf der Menschen vor Ort im Stadtteil zeichnen die neu zu schaffenden Mehrgenerationenhäuser aus. |
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Mehrgenerationenhäuser sind ein Typ neuer Einrichtungen innerhalb der Hilfekette der sozialen Arbeit. Ein Typ, der begeistert. Zum Werkstattgespräch konnte Präsident Dr. Rudolf Seiters rund 30 Vertreter dieser Mehrgenerationenhäuser in Berlin begrüßen.Die Rotkreuzler waren schon 2006 von dieser Idee begeistert und beteiligten sich deshalb am Bundesaktionsprogramm Mehrgenerationenhaus der Bundesregierung. Jetzt trafen sich die Koordinatoren von 19 ausgewählten DRK Mehrgenerationenhäusern zu ihrem ersten Erfahrungsaustausch im Bundesverband. |
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Ümit Yüzen-Grabski, Hanna Geier, Dr. Seiters, Dr. Sabine Skutta und Tobias Nowoczyn vom DRK Text: Hanna Geier Bilder: Tom Maelsa Datum: 18. März 2008 |
Über einen Zeitraum von fünf Jahren werden die Mehrgenerationenhäuser vom Bund und der europäischen Union jährlich 40.000 Euro Förderung erhalten. Präsident Dr. Seiters würdigte ausdrücklich die Beteiligung an dem Aktionsprogramm, gratulierte zu dem Erfolg und dankte für die bisher geleistete Arbeit.
Alle Mehrgenerationenhäuser sind offene Tagestreffpunkte, die das Miteinander der Generationen beleben. Hier finden Menschen etwas, das im Alltag nicht immer selbstverständlich ist: Gegenseitiges Nehmen und Geben, gegenseitige Unterstützung unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft, Hautfarbe oder Religion.
Die Mehrgenerationenhäuser mit ihren vielseitigen Konzepten geben eine Antwort auf die Veränderungen des heutigen gesellschaftlichen Lebens. Sie leisten einen Beitrag für ein generationenübergreifendes Miteinander und schlagen so eine Brücke für den Dialog von Jung und Alt.
In den Angeboten der Hilfekette der sozialen Arbeit – angefangen von Beratungs- und Billdungsangeboten zur frühen Hilfe für Familien, Bildung und Betreuung in Kindertageseinrichtungen, außerschulischer Jugendbildungsarbeit bis hin zu einer vielseitigen Seniorenarbeit verbindet das DRK haupt- und ehrenamtlich Mitarbeit. In ganz besonderer Weise nutzt es in den Mehrgenerationenhäusern seine lokale Verankerung im Gemeinwesen um neue nachbarschaftliche Angebote zu entwickeln und Begegnungen zwischen den Generationen zu fördern.
„Unsere Mehrgenerationenhäuser sind ein neuer Baustein in der Vielfalt unserer Tätigkeit als Wohlfahrtsverband,“ betonte Präsident Dr. Seiters, „in dem wir professionelles und ehrenamtliches Engagement verbinden“.
Zwei Tage lang tauschten sich die engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter intensiv über ihr neues innovatives Arbeitsfeld aus, um mit neuen Ideen ihr Mehrgenerationenhaus aktiv weiter zu gestalten.
www.mehrgenerationenhaeuser.de
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